Dokumentation

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Kinners, wie die Zeit vergeht. stARTcamp und aufbruch-Tagung sind ja nun schon wieder seit einigen Tagen vorbei - sie beschäftigen uns aber weiterhin. Inhaltlich sowieso. Und auch, was die Dokumentation anbelangt.

Bei Flickr gibt es bislang ein kleines Fotoset mit Bildern des stARTcamps. Wir haben außerdem eine Flickr-Gruppe eingerichtet und würden uns freuen, wenn Ihr Fotos, die Ihr gemacht habt, dort ebenfalls (nach Möglichkeit zur freien Verfügung, beispielsweise unter CC-Lizenz) einstellen würdet.

Außerdem schrauben wir derzeit an der Videodokumentation der aufbruch-Tagung. Der Computer rendert fleißig, aber das braucht eben alles seine Zeit ... auch der Upload. Einige Vorträge sind bereits online. Die entsprechende Playlist bei YouTube findet Ihr hier. Bis zum Wochenende müssten eigentlich alle Vorträge verfügbar sein ...

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Wir sammeln demnächst auch die bei Slideshare etc. hochgeladenen Präsentationen und werden diese in einem Posting vorstellen (und die Blogbeiträge, die nach den Veranstaltungen entstanden sind, werden wir auch dokumentieren).

Wenn Ihr selbst noch irgendwo Fotos, Videos, Blogbeiträge etc. veröffentlich habt: Bitte einfach in den Kommentaren ergänzen.

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Wir freuen uns über Feedback!

Das waren sie also, die zwei Veranstaltungen aufbruch. museen und web 2.0 und stARTcamp München. Wir bedanken uns bei allen, die zum Gelingen beigetragen haben: Bei den Teilnehmern, den Referenten und den Sponsoren - Ihr wart allesamt Spitze!!!

Ja, wir genehmigen uns jetzt eine kleine Pause, um die Eindrücke zu verarbeiten und um alles "sacken zu lassen". Gleichwohl denken wir schon ans nächste Jahr. Und daran, dass alles in allem zwar recht gut funktioniert hat, dass es aber immer auch Dinge gibt, die verbessert werden können.

Wir haben ein Feedback-Formular eingerichtet und freuen uns, wenn Ihr uns ehrlich sagt, was gut war, was schlecht war und was wir anders oder besser machen können. Das Feedback hilft uns, die Qualität der Veranstaltungen weiter zu steigern. Und falls Ihr uns loben möchtet - das sagen wir auch ganz offen -, hilft uns das sehr dabei, um Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit für die kommenden Veranstaltungen mehr und neue Personen und auch Sponsoren anzusprechen und für die Themen, Kunst, Kultur, Web 2.0, Social Media, Storytelling, Transmedia, Crowdfunding ... you name it! ... zu interessieren oder gar zu begeistern.

Vielen Dank!

Empfehlung für den Freitagabend: Galerie Royal

Wer für den Abend der aufbruch-Tagung und den Vorabend des stARTcamps München auf der Suche nach einer lohnenswerten "Abendgestaltung" ist - die Creative Nite, die wir als "offizielles Programm" eigentlich vorgesehen hatten, muss leider abgesagt werden -, für den haben wir eine Empfehlung: Ein Besuch in der Galerie Royal (@galerieroyal).

Die Galerie, die Sponsor unserer Veranstaltungen ist, besteht mittlerweile seit zehn Jahren, wenn auch nicht in derselben Form am selben Ort. Sigrid Schwarz, Jörg Blumtritt und Peter T. Lenhart zeigen zeitgenössische Kunst - eine Übersicht der vergangenen Ausstellungen gibt es hier

Freitagabends ist geöffnet, mit Gelegenheit zu Gesprächen über dies und das und jenes. Aktuell und noch bis 11. Mai zeigt die Galerie Werke von Endy Hupperich, die teilweise beim Entwurf für das Etikett der Flaschen für das traditionelle Galerie-Royal-Strakbiertrinken entstanden sind.

Die Galerie Royal ist ab 20:00 Uhr geöffnet und zu finden in der Luisenstraße 66. Es gibt dort in aller Regel auch etwas zu trinken ... :-) 

Am Freitagabend geht's zur Creative Nite ins Art Babel!

Vielen herzlichen Dank an das Büro für Hafenangelegenheiten. Die Macherinnen und Macher u.a. des Art Babel (Julian Buning, Patrick Gruban, Anja Junghans, Linn Quante und Zehra Spindler) haben sich spontan bereit erklärt, den Termin der nächsten Creative Nite auf den Freitagabend zu legen. Das war nicht ganz einfach, umso mehr freuen wir uns, dass es klappt. Wer nach der aufbruch-Tagung und am Vorabend des stARTcamps Zeit und Lust hat, ist herzlich eingeladen, sich die Kurzvorträge bei der Creative Nite anzuhören und viele interessante Menschen zu treffen.

Hier gibt es detaillierte Infos (Facebook)

Die Creative Nite, bei der Kreative in jeweils acht Minuten dauernden Vorträgen sich, ihre Tätigkeit und ihre Geschäftsidee vorstellen, beginnt um 19.30 Uhr. Das Art Babel ist eine Zwischennutzung in einem kleinen, feinen Gebäude in exponierter Lage mitten in der Stadt (und von der Alten Münze zu Fuß in 15 Minuten, vom Hauptbahnhof in fünf Minuten zu erreichen). Den Münchnern ist das ehemalige Trafo-Gebäude und Einzelhandelsgeschäft aus früheren Zeiten als "Norkauer" bekannt, es liegt zwischen Dachauer-, Augusten- und  Karlstraße (Karlstr. 47a80333 München, Tram 20/21, Haltestelle "Karlstraße").

Kurz vor der Eröffnung sah das Gebäude aus wie in diesem Video, hat sich mittlerweile aber "etwas" verändert :-)

 

Das Organisationsteam von #mukomuc und #scmuc12 wird am Freitagabend auf jeden Fall im Art Babel sein - und wir würden uns freuen, wenn viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ebenfalls dort vorbeischauen würden - es lohnt sich!

Die MUSEO-Blog-Parade 2012 ist vorbei - es lebe die kulturelle Vielfalt!

Spannende Wochen liegen hinter uns und hochspannend wird es noch. Die aufbruch-Tagung steht zusammen mit dem ersten stARTcamp München kurz bevor (20./21.04.2012). Facettenreich sind die Themen. Sie haben ein gemeinsames Ziel: das Potential des Social Web für Museen und Kulturinstitutionen auszuloten. Hier können Wissen und Erfahrung pro aktiv konsumiert, weitergegeben und erworben werden – also, ein Hort der Inspiration, ein Ort der Vernetzung, digital wie analog.

 

Was hat nun die MUSEO-Blog-Parade 2012 damit zu tun?

Sehr viel. Im Vorfeld der Planungen zur Tagung und zum stARTcamp kam die Idee einer Blogparade von und für Museen auf. Denn hier ergab sich die einmalige Gelegenheit, das Ergebnis der Aktion auf der Tagung bzw. dem stARTcamp zu besprechen - ein ideales Forum für die Vernetzung des Digitalen mit dem Analogen. Ein Kandidat dafür war schnell gefunden – der Blog des Residenzmuseums. Seit Juli 2011 besteht der Blog, der über die Sanierung von Sammlungsräumen und die museale Tätigkeit im Allgemeinen informiert. Das Redaktionsteam des Residenzblogs war der Idee einer Blogparade gegenüber sehr aufgeschlossen, entwickelte das Konzept und lancierte das Experiment (28.02.-23.03.2012). In der Tat war es in mehrfacher Hinsicht ein Experiment. Denn bis dato gab es keine Blogparade dieser Art. Allein die Duisburger Philharmoniker initiierten im Juni 2011 eine Blogparade zum Thema: „Wie sieht das Konzert der Zukunft aus?“ Museen betraten damit Neuland, entsprechend bestand Erklärungsbedarf: Was ist überhaupt eine Blogparade? Was geschieht da und wie? Was haben die Teilnehmer davon? Der Ausgang der Initiative war unklar, wie so vieles im Social Web auch. Welcher Museumsblog fühlt sich angesprochen und macht mit? Das Thema der MUSEO-Blogparade wurde allgemein gehalten und auf Kulturinstitutionen generell ausgerichtet. Bislang setzen nur wenige Institutionen das Medium Blog als Instrument der Kulturvermittlung ein, wenngleich der Trend positiv ist und neue Blogs entstehen.

Unsere Ziele: Vernetzung der Institutionen, Offenlegen neuer Wege der Kulturvermittlung sowie gemeinsamer Entwurf eines bunten Kaleidoskops kultureller Vielfalt. Deshalb lautete der Aufruf auch: „Was ist Euer herausragendes Thema 2012?“ – ein Thema, das dazu einlädt, ein großes Spektrum kultureller Tätigkeit vorzustellen.

 

Wie wurde die MUSEO-Blog-Parade 2012 beworben?

Die Bewerbung der Blogparade erfolgte hauptsächlich im Social Web. Auch das war ein Experiment. Eine Vorankündigung der Aktion geschah wenige Tage vor dem Start auf den Blogs der aufbruch-Tagung und des stARTcamps. Weitere Blogs informierten mit Beginn der Parade darüber. Wir sprachen gezielt Influencer im Social Web an, die ihr Netzwerk aktivierten, um die Parade zu promoten. Laufend berichteten wir über eingehende Beiträge via Twitter (unter dem Hashtag #MBlogParade2012) sowie Facebook. Auf Pinterest wurden sämtliche Beiträge eingepflegt; sie können hier weiter "gepinnt" (=geteilt) werden. Insgesamt war die Resonanz der MUSEO-Blog-Parade 2012 im Netz beachtlich. Tweets wurden retweetet, auch von Museen. Sie kündigten darüber teils ihre Teilnahme an oder signalisierten beim zweiten Mal mitmachen zu wollen. Die Dynamik im Social Web belegen zwei herausragende Beispiele: a) das Kieler Stadtmuseum und b) das Ofen- und Keramikmuseum Velten (OKMVelten). Das Kieler Stadtmuseum twitterte, dass sie gerne an der Blogparade teilnähmen, aber ihnen dazu ein eigener Blog fehlte. Schon war die Idee geboren, Gastbeiträge zur Blogparade auf dem aufbruch-Blog zu schalten. Das Angebot nahmen drei Institutionen wahr. Statt eines Gastbeitrags setzte das OKM Velten hingegen kurzerhand einen eigenen Blog auf. Die Idee dazu bestand schon länger, der Anlass war dann die MUSEO-Blog-Parade 2012 – absolute Klasse finden wir.

 

Und das Ergebnis der MUSEO-Blog-Parade 2012?

Nun – das war in unseren Augen prima, denn am Ende beteiligten sich 18 Institutionen. Das gebotene Spektrum  - der Blick hinter die Kulissen kultureller Tätigkeit - war sowohl thematisch als auch institutionell vielfältig (Museen, Bibliothek, Tanztheater, Verlag und Privatinitiative). Der Wunsch nach weiteren Aktionen dieser Art kam auf (s. Fazit 2 des Residenzblogs). Bei Interesse wird eine Session des stARTcamps über das Bloggen im Museum abgehalten. Gesprächs- und Diskussionsstoff ist eine Menge vorhanden. Nutzt es und kommt!

 

Ein Wort zur Technik / noWLAN / Fotos und Videos

Es gab Zeiten, da war das wichtigste Thema bei Web-Konferenzen und Barcamps die Performance des WLAN (bei der re:publica wird das wohl auch dieses Jahr und wird das alle Jahre so sein :-) ). Bei uns ist das anders. Weil wir von Anfang an klarstellen möchten: WLAN gibt's nicht. Die Gründe sind recht einfach und sicherlich für alle nachvollziehbar:

  • Die Veranstaltungsräume sind in einer Behörde. Die dort installierten Internetverbindungen/-zugänge unterliegen bestimmten Regeln, die ich hier nicht im Detail aufzählen möchte. DIe Einrichtung eines freien WLANs funktioniert damit jedenfalls nicht.
  • Die Installation eines alternativen WLAN-Netzes kostet zu viel Geld und Zeit und Nerven (und funktionieren tut's ja dann sowieso nie, s.o.)
  • Mittlerweile hat ohnehin beinahe jede/r eine UMTS-Flatrate - hoffen wir und wünschen wir Euch. :-)

Habt also bitte Verständnis dafür, dass wir unsere Energie lieber in die Inhalte von Tagung und Camp stecken als in die technische Infrastruktur. Klasse wäre es, wenn Ihr Gästen aus dem Ausland wg. der noch immer unverschämten Roaming-Gebühren-Abzocke bei Bedarf für eine gewisse Zeit mit einem UMTS-Stick aushelfen könntet.

Wichtig ist das "noWLAN" vor allem für die Referentinnen und Referenten des Camps und für alle, die in der einen oder anderen Form eine Session halten möchten: Ihr könnt am Samstag nicht über WLAN auf Web-Inhalte zugreifen. Zieht Videos, Prezis und Sonstiges also bitte vorab auf eure Geräte (natürlich nur, wenn das legal ist!). Oder nutzt eben UMTS ... wobei ... ach, die Performance eurer UMTS-Sticks und -Karten könnt Ihr selbst am besten einschätzen.

Etwas anders sieht das am Freitag bei der aufbruch-Tagung aus. Dort gibt es zumindest für die Referenten LAN. Das twitter-willige Publikum muss leider damit leben, dass die Alte Münze, wie der Name schon sagt, alt ist. Und der Saal dicke Mauern hat. Und kleine Fenster. Das heißt einerseits: Wer sich vor Strahlungen jedwelcher Art fürchtet, kann seinen Aluhelm getrost zu Hause lassen. Das heißt allerdings auch, dass sich Tweets und FB-Einträge und Instagram-Fotos und Liveblogger-Beiträge den engen Weg durch die Tür und sonstige Schlupflöcher suchen müssen. 2011 hat das ganz gut funktioniert, die meisten twitternden Teilnehmer hatten in der alten Münze UMTS-Empfang - aber das hängt auch ein klein wenig vom jeweiligen Provider ab :-)

Noch ein Wort zur "sonstigen" Technik: Am Samstag gibt es in einigen, aber nicht in allen Räumen, Beamer. Achtet alsp bitte bei der Sessionplanung darauf, einen passenden Raum zu erhalten.

Foto/Video/Audio: Wir werden die Vorträge der aufbruch-Tagung komplett per Video dokumentieren und anschließend online stellen. Beim stARTcamp ist uns dies aus logistischen Gründen leider nicht möglich. Ihr seid alle herzlich eingeladen, selbst Videos, Fotos und Audio-Mitschnitte zu machen. Bitte schickt uns anschließend die Links, damit wir das alles dokumentieren können.

Hinweis an alle Teilnehmer: Während beider Veranstaltungen werden Fotos, z.T. auch Viodeos und Audio-Mitschnitte gefertigt und anschließend veräffentlicht. Wer nicht gefilmt/fotografiert/aufgenommen werden möchte, sollte dies bitte bereits beim Check-in deutlich machen bzw. die Fotografen etc. direkt ansprechen. Vielen Dank. 

So funktioniert ein Barcamp

Barcamp – das klingt so eigenartig. Nach campen und nach Party. Irgendwie ja – und irgendwie auch nein. Denn in der Tat war „campen“ Teil des ersten Barcamps. Mit dem Begriff „Bar“ ist aber weder eine Kneipe noch eine Theke gemeint. Die Wikipedia erklärt kompakt, woher der Begriff kommt. In aller Kürze: „bar“ und „foo“ sind metasyntaktische Variablen (man braucht so etwas offenbar beim Programmieren …) Um etwas Ähnliches, nämlich um eine Art Informations-Meta-Ebene (wobei: selbstverständlich auch um ganz konkrete Themen) geht es bei Barcamps ging es beim ersten Barcamp (das tatsächlich FooCamp hieß).

Details erläuert, wie so oft, die allwissende Wikipedia. 

Das Besondere an diesem Veranstaltungsformat: Es gibt keine Trennung zwischen Referenten und Zuhörer, es gibt „nur“ Teilnehmer. Zu Beginn werden Themen vorgeschlagen, über die Teilnehmer sprechen möchten, sei es aktiv oder weil sie Fragen dazu haben oder weil sie eine Diskussionsrunde dazu wünschen. Per Handzeichen wird kurz geklärt, ob das jeweilige Thema für die Anwesenden von Interesse ist. Je nach Größe der interessierten Gruppe werden Raum und Zeit für den Vortrag bzw. das Gespräch (genannt „Session“) zugeteilt. In der Regel finden mehrere Sessions parallel statt, so dass jeder Teilnehmer die Chance hat, eine Session zu besuchen bzw. zu finden, die ihn interessiert. Die einzelne Session-Reihe in einem Veranstaltungsraum bezeichnet man als „Track“.

Bei Barcamps sind normalerweise keine übergeordneten Themen vorgegeben. Meist gibt es einen Bezug zu Online-Aspekten, aber das ist kein Muss. Das stARTcamp München ist ein sogenanntes „Themencamp“. Das bedeutet, dass es grundsätzlich nach Barcamp-Regeln abläuft, die Sessions jedoch einem – wenn auch nur grob – vorgegebenen Thema folgen soll(t)en.

Ziel eines Barcamps ist es, Wissen zu teilen. Demokratisch, hierarchiefrei und nach Möglichkeit unentgeltlich - also für jeden zugänglich.

Keine Referenten, keine Zuhörer – nur Teilnehmer. Das bedeutet, dass sich jeder nach Kräften einbringen sollte, um die Veranstaltung zu einem Erfolg werden zu lassen. Wie genau? Da gibt es viele Möglichkeiten. Man kann eine Session halten, man kann für eine gewisse Zeit am Check-in die Registrierung betreuen, man kann während der Veranstaltung twittern und so dazu beitragen, dass sich die Inhalte weiter verbreiten, man kann vorab und danach bloggen, kann Fotos ins Netz stellen oder Videos drehen – dem eigenen Engagement sind keine Grenzen gesetzt.

Barcamps sind anders als herkömmliche Seminare und Konferenzen. Wer schon einmal eines erlebt hat, den lässt der Spirit oft nicht mehr los. Und wer zum ersten Mal mit dabei ist oder dabei sein wird, darf sich auf eine offene, lockere, kontaktfreudige Atmosphäre freuen. 

Wer bereits jetzt weiß, welche Session er halten möchte, kann sie hier eintragen. In dieser Liste kann man jedoch auch notieren, wenn man sich für ein bestimmtes Thema interessiert und mehr darüber wissen möchte. Wir versuchen dann, die richtigen Referenten etc. dafür zu finden.

 

 

Die stARTconference Duisburg braucht Eure Unterstützung

In diesem Jahr geht die stARTconference in Duisburg-Ruhrort (14.&15.06.2012) neue Wege - Wege, die für viele Kultureinrichtungen und Kulturschaffende schon in naher Zukunft ein ganz selbstverständlicher Teil von Finanzierungskonzepten sein können und wohl auch werden. In Deutschland, insbesondere in der Finanzierung von Konferenzen, ist dieser Weg jedoch noch ein Aufbruch in weitgehend unbekanntes Terrain: Crowdfunding. Alle, die von einer Aktion, von einem Produkt, von einer Veranstaltung profitieren - in welcher Form auch immer -, sind aufgerufen, sich schon im Vorfeld an den Kosten zu beteiligen und so das jeweilige Projekt überhaupt möglich zu machen. Das geht mit kleinen Beträgen, das geht auch mit großen Beträgen, für die es seitens der Veranstalter eine Gegenleistung gibt. Eintrittskarten zum Beispiel.

Das Ganze ist - wir sind das von der stARTconference nicht anders gewohnt - ein Experiment. Eines, das momentan leider noch etwas stockt. Vermutlich, weil es ungewöhnlich ist.

Wir vom stARTcamp München bitten: Unterstützt die diesjährige stARTconference. Ob mit 10 Euro oder mit einem höheren Betrag, für den es dann ab einer bestimmten Summe auch Tickets gibt. Tragt dazu bei, dass die #start12 stattfinden kann! Diese Konferenz ist ein MUSS für alle Kulturschaffenden und Kultureinrichtungen, für Künstler und Kreative, die sich im Social Web orientieren und tummeln, die neue Anregungen und kompetente Macherinnen und Macher kennen lernen möchten.

support #start12!  >>> startnext.de/start12

 


Pinterest: Mehr als nur ein Spielzeug?


(download)
Die steile These, Pinterest sei nur ein Spielzeug, haben wir ja - ironisch - schon an anderer Stelle aufgestellt. In der Kommunikation für unser stARTcamp in München und die aufbruch-Tagung nimmt die Plattform mittlerweile eine bemerkenswerte Rolle ein. Wobei wir, das geben wir als "Werkraum für digitale Handarbeit" ja gern zu, derzeit auch ausprobieren, was funktioniert.

Sehr gut gelang uns das schon mit unseren Zitate-Pins und dem Pinnen verschiedener Videos und Blog-Beiträge. Jetzt haben wir, in erster Linie für die aufbruch-Tagung, ein neues Motiv entwickelt:

Sedcards für die Speaker.

Name, Porträtbild, Vortragstitel und Kurzzusammenfassung - ready to pin, repin & embed. Wir sind gespannt, ob das Angebot auf Zuspruch stößt und wie weit wir die Informationen über die Speaker der Tagung "aufbruch. museen und web 2.0" damit verbreiten können. Wobei "wir"? Verbreiten werdet sie ja Ihr - und dafür herzlichen Dank!

 

 

 

Urheber und ihre Rechte - die Debatte ist in vollem Gang

Das deutsche Urheberrecht - noch zeitgemäß in einer digitalen Welt oder dringend reformbedürftig? Vielleicht gleich ganz abschaffen? Kann geistiges "Eigentum" wirklich ein "Eigentum" sein? Und wie geht man eigentlich mit wachsweichen Begriffen wie "Schöpfungshöhe" um?

Der offene Brief der Tatort-Autoren hat in jüngster Zeit für viel Wirbel gesorgt - die Antwort des CCC darauf nicht minder. Wie sich eine Galerie für zeitgenössische Kunst diesem Thema nähert und mit ihm umgeht, das erläutert Jörg Blumtritt von der Galerie Royal, München, in diesem kurzen Video (es wurde spontan am Rande einer Vernissage aufgenommen).

 

Die Debatte um die Reform des Urheberrechts hat gerade erst begonnen. Wir werden sie auch beim stARTcamp am 21. April in München führen.